THX Surround EX

Mit dem neuen THX Surround EX-System, einer Gemeinschaftsentwicklung des THX-Lizenzgebers Lucasfilm und der Dolby Laboratories, erleben Sie Ihre DVD-Soundtracks noch spektakulärer und eindrucksvoller als bisher! THX Surround EX gibt den Filmton über 7.1 Kanäle wieder - zum bekannten 5.1-Format kommen zwei weitere rückwärtige Centerboxen, die einen bisher nicht möglichen, unglaublich realistischen Surround-Sound mit einer perfekten Ortung garantieren.
Auf diese Weise ist es möglich, dass beispielsweise ein Flugzeug direkt von vorne links über die Köpfe der Zuschauer hinweg mittig hinter den Fernsehsessel fliegt.

Dolby Digital 5.1
Dolby Digital, der Standard für einen besonders spektakulären Heimkinoton, arbeitet mit sechs separaten Tonkanälen, von denen fünf (links, Center, rechts, Effekte links und Effekte rechts) den vollen HiFi-Frequenzgang wiedergeben und der sechste speziell für die tiefen Frequenzen eines Subwoofers reserviert ist. Die meisten DVDs enthalten einen Dolby Digital-Soundtrack - oft sogar in mehreren verschiedenen Sprachen.

Dolby Digital EX

Dolby Digital Surround EX ist ein neues Audioformat mit 6.1 Kanälen, das im Vergleich zu Dolby Digital 5.1 mit einem oder zwei zusätzlichen rückwärtigen, direkt hinter den Zuschauern angebrachten Center-Lautsprecher arbeitet. Das Signal für diesen Zusatzkanal ist im Stereoton für die hinteren Surroundlautsprecher codiert und wird - sofern kein separater hinterer Centerspeaker genutzt wird - auch mit über diese abgestrahlt. Der rückwärtige Centerkanal verbessert die Ortbarkeit bestimmter Geräusche, die akustische Darstellung von Bewegungen und die Intensität raumfüllender Soundeffekte.

DTS-ES
Auch das in vielen Kinos installierte 5.1-Kanal-System wurde um einen rückwärtigen Center-Lautsprecher erweitert. Somit bietet das nun 6.1-kanalige DTS-ES sowohl einen diffusen Raumklang über die hinteren Effektkanäle als auch - bei eintsprechend abgemischten Soundtracks - eine präzise Ortung von Geräuschen, Stimmen oder Musik direkt hinter den Zuhörern.

DTS (Digital Theater System)

Das digitale Audiosystem DTS arbeitet wie Dolby Digital mit 5.1 Kanälen, speichert die Soundtracks aber mit mehr als dreimal so viel Daten und bietet daher eine deutlich bessere Klangqualität. Nicht umsonst werden viele neue Filme auch mit DTS-Ton produziert.

DTS-ES Matrix 6.1
Bei diesem System werden die Signale des hinteren Centerkanals mit Hilfe einer speziellen Matrix-Schaltung mit in den beiden hinteren Effektkanälen gespeichert. Während der Wiedergabe entschlüsselt dann ein hoch präziser Decoder die Center-Anteile wieder und leitet sie an den Verstärker für den hinteren Centerlautsprecher weiter.

DTS-ES Neo:6
Mit Hilfe dieser Technologie ist ein DTS-ES 6.1-Matrix-Decoder in der Lage, auch Stereo-Signale in einen spektakulären 6-Kanal-Sound zu reproduzieren. Je nachdem, ob Musik oder ein Filmsoundtrack gehört wird, stehen DTS Neo:6 Cinema oder DTS Neo:6 Musik zur Wahl.

Circle Surround

Nach wie vor ist die mehrzahl der Film-Soundtracks in Stereo oder Dolby Surround abgemischt - und somit nicht so spektakulär anzuhören wie die neuen digitalen Tonformate. Die Circle Surround-Technologie ermöglicht es jedoch, ein zweikanaliges Stereosignal oder einen Dolby Pro Logic-Soundtrack üer 5.1 bzw. bei Top-Modellen sogar 6.1 Kanäle wiederzugeben. So können auch DVDs und Laserdiscs ohne Dolby Digital- oder DTS-Ton sowie nahezu alle Videofilme, Video-CDs, CDs und Fernsehübertragungen über sechs oder sogar sieben Kanäle reproduziert werden.

Dolby Pro Logic II
Die neue Dolby Pro Logic II-Technik macht es möglich, auch alle analogen und digitalen Stereoquellen sowie mit Dolby Surround produzierte Filmsoundtracks über 5.1 Kanäle wiederzugeben. Dabei verbessern sich vor allem die Surroundeffekte spektakulär. Zudem bietet Pro Logic II im Musik Mode einige zusätzliche Einstellungen, die das Klangerlebnis noch deutlich intensivieren können:

  • · Im Panorama-Modus werden die Zuhörer besonders intensiv vom Musikgeschehen eingehüllt.
  • · Über einen speziellen Center-Regler, der die konventionelle Phantom-Schaltung ersetzt, lässt sich der Centerkanal ausblenden und den Frontkanälen beimischen.
  • · Mit der Dimension Control kann der Hörer das Lautstärkeverhältnis zwischen den Front- und Rearkanälen bestimmen.
  • Natürlich lassen sich Dolby Surround-Quellen alternativ wie bisher über den ebenfalls integrierten Dolby Pro Logic-Decoder wiedergeben.
  • NEUE AUDIO-CODECS FÜR BLU-RAY
    (nach aufsteigender Qualität sortiert / nur Deutsche Tonspuren aufgelistet!)

    Dolby Digital plus (DD+)

    (stark komrimiert - deutlich hörbare Unterschiede zur Vorlage)
    Übliche Bitrate bei einer 5.1-Tonspur mit 48 kHz/16 bit = 640 kBit/s
    Der Standard ist eine nicht kompatible Weiterentwicklung von Dolby Digital. Es wurden neue Methoden entwickelt, die eine höhere Codiereffizienz bringen. Dann liegt an den Audio-Digitalausgängen ein Dolby-Digital-Strom mit 640 kBit/s an, der theoretisch besser klingt als normales Dolby Digital mit 448 kBit/s.
    Pluspunkt gegenüber Dolby Digital sind die durchgängige 24-Bit-Verarbeitung sowie die Unterstützung von bis zu 13.1-Kanälen.

    DTS-HD High Resolution

    (geringfügig komrimiert - kaum hörbare Unterschiede zur Vorlage)
    Übliche Bitrate bei einer 5.1-Tonspur mit 48 kHz/16 bit = ca. 2 MBit/s
    Das System ist eine Erweiterung des Core-Datenstroms (DTS 5.1). Vor allem aber kann es Daten ergänzen, die man beim Core weglassen musste, so dass die Klangqualität weniger bis gar nicht unter der Kompression leiden muss.
    DTS erlaubt sogar den Einsatz von mehr als einer Extension: So kann bei DTS-HD die Erweiterung auf 96 kHz (96/24) oder ES discrete zusätzlich zum Einsatz kommen.

    Dolby TrueHD

    (unkomprimiert, bzw. verlustfrei komrimiert - identisch zur Vorlage)
    Übliche Bitrate bei einer 5.1-Tonspur mit 48 kHz/16 bit = ca. 2,5 MBit/s
    Dieses Format entstand aus Meridian Lossless Packaging (MLP), der Kompression von Tondaten. Dolby hat das System etwas aufgebohrt, indem man mehr Kanäle erlaubt, höhere Datenraten realisiert und Metadaten anhängt, etwa für den Ausgleich von Dialog-Leveln oder Dynamik-Begrenzung. Hierbei sind bis zu 14 Kanäle möglich, wie sie eventuell künftig für digitales Kino gebraucht werden. Gegenüber PCM verkleinert Dolby TrueHD die Datenmenge auf die Hälfte.

    DTS-HD Master-Audio

    (unkomprimiert, bzw. verlustfrei komrimiert - identisch zur Vorlage)
    Übliche Bitrate bei einer 5.1-Tonspur mit 48 kHz/16 bit = ca. 3,5 MBit/s
    Bei diesem Tonformat wurde der veraltete Kino-Codec durch ein System namens Coherent Acoustic ersetzt, das bereits für 24 Bit vorbereitet ist. Es wurden auch alle Intelligenz in den Coder gepackt, so dass Verbesserungen jederzeit problemlos mit einer Software ins Haus kommt! Des weiteren wurden Zusatzdaten um den DTS-Kern, den Core, gruppiert. Dieser Core ist bei Master-Audio Teil der Musikdaten. Er wird decodiert und dann von der Erweiterung um genau die Daten ergänzt, die bei der Codierung unter den Tisch gefallen waren.

    PCM
    (unkomprimiert, bzw. verlustfrei komrimiert - identisch zur Vorlage)
    Übliche Bitrate bei einer 5.1-Tonspur mit 48 kHz/16 bit = 4,6 MBit/s
    PCM nennt sich das Tonformat, das in den Tonstudios üblich ist. Es besteht aus einer bestimmten Anzahl von Werten, die mehrere Tausend mal pro Sekunde ermittelt werden. Der jeweilige Wert wird digitalisiert, wobei die Anzahl der Bits die Qualität bestimmt. Je höher die Abtastrate und die Bitwortlänge, umso präziser wird die analoge Klangkurve erfasst.
    Nachteil: Da jeder einzelne Wert immer festgehalten werden muss, schwillt die Datenmenge schnell an.
    FAZIT: Mit diesem Format kann man das Studio-Master eins zu eins ins Wohnzimmer bringen!!!